21.02.2011

Deutsche Highlights

Deutschland besitzt sehr viele schöne Plätze und Flecken. Unzählige Anziehungspunkte vom eindrucksvollen Sakralbau über märchenhafte Schlösser und altehrwürdige Burgen bis hin zu spannenden Museen, Tier- und Freizeitparks – ideale Ziele für einen Wochenendausflug. Bei dieser hohen Zahl interessanter Ziele fällt die Wahl schwer und die Redewendung: „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ trifft einmal mehr zweifelsohne zu.

Und was denkt die Mehrheit der deutschen Bundesbürger über die Attraktionen Deutschlands, welche Sehenswürdigkeit rangiert auf Platz eins? Was ist für Einheimische das absolute Top-Ziel im Deutschlandurlaub? 1.600 Internetnutzer gaben auf jene Frage ihre Antwort und zwar bei einer Onlineumfrage, initiiert vom Deutschen Tourismusverband sowie dem Städteportal meinestadt.de.

Man könnte meinen, dass auf Grund der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten – beispielsweise die Frauenkirche in Dresden, die Porta Nigra in Trier, Schloss Neuschwanstein nahe Füssen, das Brandenburger Tor in der Bundeshauptstadt Berlin, die Zugspitze oder das Schloss Sanssouci in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam – die Antworten der Umfrageteilnehmer recht unterschiedlich ausfallen.
Doch 15 % der Befragten waren sich einig und wählten den Kölner Dom – im Übrigen auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten – zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands. Der Sieger der aktuellen Befragung gewann nebenbei bemerkt schon in den vergangenen drei Jahren. Die Plätze zwei und drei nehmen die Dresdner Frauenkirche und das Brandenburger Tor ein.

Ebenso gehören der Dresdner Zwinger, der Hamburger Hafen, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig (teilt sich mit dem Berliner Fernsehturm den 8. Platz), der Berliner Reichstag und die Wartburg bei Eisenach sowie das Industriedenkmal Zeche Zollverein in Essen (Letztere beide auf Position 12.) zu den beliebtesten Attraktionen in Deutschland. Schloss Neuschwanstein ist auf dem 4. Platz vertreten, die Porta Nigra belegt Rang 11.
Unabhängig von der Platzierung sind es allesamt interessante Ziele, die im Deutschlandurlaub oder auch auf einem Wochenendausflug besichtigt werden können. Aber nicht alle Bauwerke, Museen, Parks und andere Anziehungspunkte in der Bundesrepublik finden sich auf der Liste und es gibt in Deutschland zweifelsohne weit mehr lohnenswerte Ausflugsziele. Das Jahr hat 52 Wochen, folglich ausreichend Wochenenden, um die Heimat ein wenig zu erkunden.

Harz, Bodensee, Fichtelgebirge, Nordsee oder Ostsee? Jetzt – Mitte Februar – schleicht sich in leisen, aber unaufhaltsamen Schritten die Reiselust zurück in die Köpfe vieler Deutscher. Die Festtage sind schon lange vorbei und damit für die meisten auch die entspannten Urlaubstage. Endlich wieder ein paar freie Tage, am besten eine ganze Woche und vor allem weg, raus aus dem Alltag – wer wünscht sich das in diesen Tagen nicht?!

Nicht nur, dass der Alltag viele bereits wieder eingeholt hat – sprich mancher fiebert schon am Montagmorgen dem kommenden Wochenende entgegen (natürlich nur jene, die Samstag und Sonntag als arbeitsfreie Tage genießen können). Und es kommt noch „schlimmer“: Radio, TV und Internet wimmeln nur so vor Urlaubsangeboten und Darstellungen herrlichster Reiseziele. Wen packt da nicht die Reiselust?

Besonders wenn die schönen Urlaubsziele in absoluter Reichweite locken, wie beispielsweise das malerische Allgäu im Süden Deutschlands, Nord- und Ostsee oder auch der recht zentral gelegene Harz. Nicht zu vergessen interessante Städte wie Trier, Dresden, Berlin oder Lindau am Bodensee. Wer fängt da nicht an zu träumen, sei es von der romantischen Berghütte, dem entspannten Wochenende in einem erstklassigen Wellnesshotel, der deutschen Städtetour oder dem geräumigen Ferienhaus direkt am Strand.
Dazu ist diese Woche auch noch Valentinstag! Hände heben – wer hat den Tag der Verliebten in diesem Jahr mal wieder völlig vergessen? Logisch, Blumen sind immer ein adrettes Präsent für die Beschenkte. Rosen sind ja im Volksmund auch die Blumen der Liebe, sehr passend am Valentinstag. Wem Blumen als Geschenk zu unbedacht erscheinen, könnte seine Liebste ja in diesem Jahr mal mit einer Reise überraschen.

Gut geplant, wird aus dem Wochenendausflug Dank Feier- und Brückentagen eventuell eine erholsame Urlaubswoche in einer reizvollen deutschen Feriendestination wie dem Bodensee oder dem Schwarzwald. Die Liebste wird sich sicher freuen, vor allem wen sie die Reiselust bereits jetzt im Februar gepackt hat. Im Übrigen – eine Deutschlandreise ist nicht nur für die Liebste ein besonderes Geschenk, sondern auch für den Mann des Herzens ;-)

Der „Herzbrunnen Europas“ – wie das Fichtelgebirge gern auch genannt wird wegen der vier bedeutenden Flussläufe, die sich in alle Himmelsrichtungen erstrecken, – präsentiert sich als wildromantisches Urlaubsziel. Dichte Bergwälder und markante Felsformationen prägen das hufeisenförmige Mittelgebirge, das sich vorrangig im nordöstlichen Bayern erstreckt, ebenso wie charmante Ortschaften und Städte mit vielen Attraktionen. Besucherbergwerke, Museen, Burgen, Schlösser und gepflegte Parkanlagen aber auch die beiden höchsten Erhebungen des Fichtelgebirges – Schneeberg und Ochsenkopf, Wanderwege, Sommerrodelbahnen, Stauseen und vieles mehr sind Anziehungspunkte in „Europas Herzbrunnen“.

Zu den bekanntesten Städten des waldreichen Mittelgebirges gehört das nordöstlich, direkt an der deutsch-tschechischen Grenze gelegene Selb. Die rund 17.000 Einwohner zählende Große Kreisstadt im Landkreis Wunsiedel ist vor allen Dingen als Zentrum der Porzellanherstellung berühmt und bietet Urlaubern mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen sowie schönen Wander- und Radwegen ein breites Spektrum an Aktivitäten.

Welche Bedeutung das „Weiße Gold“ für Selb hatte und noch immer hat, ist bis dato sichtbar, sei es beim Besuch des Porzellanikon Selb auf dem früheren Fabrikgelände des renommierten Betriebs Rosenthal mit dem Europäischen IndustrieMuseum für Porzellan, dem Europäischen Museum für Technische Keramik und dem Rosenthal Museum oder bei Werksverkäufen oder beim Bestaunen der zahlreichen Porzellankunstwerke innerhalb der Stadt.

Eines der eindrucksvollsten Kunstwerke und Wahrzeichen von Selb ist das Porzellangässchen – ein bemerkenswertes, farbenfrohes Mosaik aus mehr als 50.000 Stücken. Ebenso verweisen der Porzellanbrunnen auf dem Martin-Luther-Platz, das beachtliche Porzellanglockenspiel am Rathaus sowie die Fassade des Welzel-Haus mit Stationen aus der Stadtgeschichte – natürlich ebenfalls aus dem „Weißen Gold“ – auf Selbs Stellung als Porzellanstadt. Außerdem sollte die Kirche St. Andreas nicht versäumt werden, der im neugotischen Stil errichtete Sakralbau birgt eine Orgel mit mehr als 2.700 Pfeifen und weitere beachtliche Baudetails.
Ferner lädt die Große Kreisstadt, reizvoll gelegen im Naturpark Fichtelgebirge, mit Rad- und Wanderwegen, Wald- und Hallenbad, Minigolfanlage, großzügiger Eissporthalle und Skiliften am Wartberg sowie am Kornberg zum sportlich-aktiven Urlaub ein.

Insgesamt betrachtet, stellt sich Selb im schönen Fichtelgebirge damit als ansprechendes und abwechslungsreiches Urlaubziel innerhalb Deutschlands dar und selbstverständlich stehen für Besucher attraktive Unterkünfte wie Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Hotels und Pensionen bereit.

Das Internet ist aus unserem heutigen Alltag kaum mehr wegzudenken. Am Morgen schnell Emails checken, das Online Banking Programm starten und die Kontobewegung verfolgen, für den Abend Kinokarten reservieren und zwischendurch womöglich durch die globalen Online-Shoppingmalls stöbern, auf der Suche nach Schnäppchen, dem Geburtstagsgeschenk oder anderen Waren.

Ebenso beeinflusst das Internet das Reiseverhalten, besonders im Bereich Urlaubsbuchung, ein kurzer Klick und schon ist das Urlaubsvergnügen im Ferienhaus, Hotel oder der Pension gebucht. Egal ob im Allgäu, im Harz oder an der Ostsee, viele Portale machen eine bequeme Buchung vom heimischen PC möglich.

Ansprechende Portale wie zum Beispiel www.ferien-urlaub-allgaeu.de oder auch www.ferien-urlaub-schwarzwald.de bieten eine reiche Auswahl an Unterkünften – vom Privatzimmer über Hotels bis hin zu Ferienhäusern. Darüber hinaus erfahren Reisewillige auf diesen Portalen viel Interessantes über die jeweilige deutsche Ferienregion. Sehenswürdigkeiten, Wanderziele und andere Freizeitaktivitäten werden hier unter anderem vorgestellt. Dem Reisewilligen gefällt es sicher, denn so kann er gezielt die deutsche Ferienregion und explizit die Stadt oder Ortschaft auswählen, die seinen Urlaubswünschen entspricht.

Das malerische Allgäu und der geheimnisvolle Schwarzwald sind fürwahr nicht die einzigen, deutschen Feriendestinationen, welche einen Besuch lohnen und für die es in den Weiten des Internets Reiseportale gibt. Der Bodensee im Dreiländereck, der Harz mit seinem berühmten Brocken, das landschaftlich reizvolle Sauerland, Nordsee oder auch Ostsee laden ebenso zum erlebnisreichen Deutschlandurlaub ein. Natürlich finden sich für diese schönen Feriengebiete der Bundesrepublik gleichfalls Reiseportale im Internet.

Wen jetzt kurzfristig das (Heim-)Fernweh packt, sollte ein bisschen stöbern und zwar nicht in einem Online-Shop, sondern auf Portalen wie www.ferien-urlaub-bayerischerwald.de und ein Ferienhaus, ein Hotelzimmer oder eben eine Ferienwohnung buchen. Schnell gebucht, zügig gepackt und schon kann der erholsame Winterurlaub in Deutschland beginnen!

Zwischen Rhein und Mosel, Sauer und Our, zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten liegt eines der schönsten und spannendsten Urlaubsgebiete Deutschlands, die Eifel, nahe unserer Nachbarländer Niederlande, Belgien und Luxemburg. Die großartigen Naturparks „Nationalpark Eifel“ und „Naturpark Hohes Venn-Eifel“, solche reizende Städtchen wie Mechernich, Monschau oder Bad Münstereifel und natürlich das bedeutende Naturerbe „Geopark Vulkaneifel“ mit rund 240 Vulkankegeln, etwa 70 Maaren und Überresten tropischer Riffe.

Die Maare der Eifel – Zeugnisse von der Entstehung der Erde
Ein Schauspiel der Natur hat die Eifel berühmt gemacht, die kreisrunden Maare, allesamt vulkanischen Ursprungs – entstanden vermutlich vor mehr als 11.000 Jahren.

Das „Meerfelder Maar“
Die Maare sind die einzigen größeren natürlichen Seen der Eifel. Das größte Maar der Eifel ist das „Meerfelder Maar“ nahe der Stadt
Manderscheid. Das „Meerfelder Maar“ ist einer der wenigen, aber wunderschönen Badeseen der Eifel. Teile des Maars stehen unter Naturschutz, aber es gibt einen markierten Bereich mit direktem Zugang zum Maar, allerdings ist Bootfahren verboten. Das „Meerfelder Maar“ ist mit dem Auto ganzjährig gut zu erreichen und hat einen eigenen Parkplatz.

Gemündener Maar ein echtes Familien-Maar
Etwa eineinhalb Kilometer vom netten Städtchen Daun entfernt, liegt das von dichtem Mischwald umgebene „Gemündener Maar“. Direkt neben dem Maar wurden zwei Schwimmbecken mit Sprungturm gebaut, die mit natürlichem Maarwasser befüllt werden. Echtes Maar-Badevergnügen findet man natürlich auch, und zwar im durch Bojen abgegrenzten Badebereich. Im „Gemündener Maar“ ist es möglich, mit vorhandenen Tret- und Ruderbooten diesen idyllischen See zu erkunden.

Die Eifel – eine fantastische Wanderwelt
Die Eifel ist eine Wanderregion der Vielfalt: sanfte Hügel, interessante Burgen, die Maare und bizarre Landschaften mit großen Wäldern – die Eifel ist ein einzigartiges Wandergebiet mit perfekt beschilderten Wegen – geradezu ideal für einen Familien-Wanderurlaub. Herausragend der „Eifelsteig“ und seine sogenannten Partnerwege, Garantie für spannende und faszinierende Wanderungen.

Ein Beispiel: Die Burgenroute von Hellenthal nach Blankenheim
Burgen in wunderschöner Landschaft erwandert man auf dieser Route, die auch für Kinder kein Problem ist. Man startet an der Oleftalsperre mit Wildgehege und Greifvogelstation in Hellenthal, kommt dann zur Burg Blankenheim, um schließlich im romantisch-historischen Städtchen Blankenheim einzukehren, hier kann der Urlauber die berühmte Eifel-Gastronomie genießen – ein unvergesslicher Tag.

Die Eifel – ein Paradies für Radtouren
Ein riesiges Netz von Radwanderwegen zieht sich kreuz und quer über die Eifel. Radfahren in der Eifel, das heißt sportliche Aktivität ohne Stress inmitten faszinierender typischen Eifel-Natur: entspannende Ebenen, keine zu langen Steigungen, schnelle Abfahrten und immer umgeben von sauberer Luft, das ist Radwandern vom Allerfeinsten.

Freizeitvergnügen Nürburgring
Neben der einmaligen Natur bietet die Eifel mit dem „Nürburgring“ und dem Freizeitpark „Erlebniswelt am Nürburgring“ ein echtes Kontrastprogramm rund um eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Alle Veranstaltungen findet man auf der Nürburgring-Homepage http://www.nuerburgring.de.

Einmal die Nordschleife befahren
Es ist der Traum vieler Autofahrer, zumindest einmal auf der schönsten, längsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt zu fahren. Dies ist auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgrings mit dem eigenen Auto oder Motorrad möglich – eine echte Herausforderung und ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird.

Urlaub in der Eifel – Vielfalt auf hohem Niveau
Die Eifel ist aber nicht nur von außergewöhnlicher Natur gesegnet, sondern bietet Urlaubern eine anerkannte, sehr gute Hotellerie, teilweise mit modernsten Wellnessbereichen, und gilt als äußerst kinderfreundliche, aber auch preisgünstige Region.

Die Eifel und ihre freundlichen Gastgeber erwarten Sie: www.ferien-urlaub-eifel.de.

2010 war für die Bundesrepublik ein echtes Boomjahr im Bereich Touristik, Hochrechnungen zufolge gab es im Segment Übernachtungen deutschlandweit einen enormen Wert von ca. 380 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen in Deutschland hat sich dementsprechend um etwa 3 Prozent gesteigert und auch für das Jahr 2011 herrschen optimistische Aussichten. Dies lassen unter anderem bis dato vorliegende Buchungszahlen sowie Umfragen erahnen.
Während vor einigen Jahren noch der Urlaub in Deutschland als spießig galt, die Republik oft sogar spöttisch als Ferienland für die „ältere Generation“ umschrieben wurde, ist Deutschland heute ein echter Trendsetter. Mit 20 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr belegte die deutsche Bundeshauptstadt und Kulturmetropole Berlin zum Beispiel den dritten Rang der beliebtesten europäischen Städteziele, davor positionieren sich „nur“ noch Paris und London. Und auch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern konnte in der Vergangenheit deutliche Zuwächse verzeichnen, gleiches gilt für Nord- und Ostsee.

Für die Winter- und Sommersaison 2011 sehen die bisherigen Buchungszahlen schon einmal gut aus. Dabei werden die Reiseveranstalter neben Frühbuchervorteilen im Verlauf des Jahres 2011 gewiss noch interessante Last-Minute-Angebote für die Deutschlandferien präsentieren, was sich für gewöhnlich nochmals positiv bemerkbar macht. Viele Veranstalter erweitern ihr Angebot im Sektor Deutschlandurlaub, um dem Trend gerecht zu werden. Hotelketten sowie Ferienanlagen haben die Bundesrepublik darüber hinaus als Investitionsstandort mit Potential entdeckt.

Außer bestehenden, gepflegten sowie neu geplanten, attraktiven Hotels und Ferienkomplexen sowie Pensionen stehen für Deutschlandurlauber natürlich auch andere Unterkünfte zur Wahl. Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Ferienbauernhöfe sind besonders bei den Familienferien in Deutschland beliebt.

Vor allen Dingen für die Betreiber von Ferienhöfen waren die letzten Tage spannend, denn im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin wurden die 12 beliebtesten Höfe des Jahres 2010 prämiert. Über 50.000 große und kleine Gäste konnten im Zeitraum vom Oktober 2009 bis zum September 2010 den eigenen Ferienhofurlaub bewerten, Qualität sowie Service standen im Mittelpunkt.

Ob Ferienhof, Hotel, Pension oder Ferienhaus, Deutschland hat sich gemausert und gilt im In- und Ausland als attraktives Reiseziel. Kein Wunder bei so vielen schönen Flecken: Bodensee, Harz, Bayerischer Wald, Fichtelgebirge, Nord- und Ostsee, Lausitz, Thüringer Wald, Eifel, Sauerland…

„Werte Gäste, bitte bringen Sie Ihre Sitze in eine aufrechte Position, denn in Kürze erreichen wir Ihr Urlaubsziel.“ Von diesem freundlichen Hinweis träumt gewiss manch Stressgeplagter oder auch die Besucher der diesjährigen CMT – der Internationalen Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik, welche vom 15. Januar bis zum 23. Januar in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ihre Tore öffnet.

Die jährlich stattfindende Urlaubsmesse CMT informiert Interessierte über globale Reiseziele, spezielle Urlaubsthemen wie Golf- und Wellnessferien oder Kreuzfahrten und über Neuheiten auf dem Wohnmobil- und Caravanmarkt. Kurzum – die CMT in Stuttgart inspiriert und weckt die Reiselust.

Fast 1.900 Aussteller präsentieren ihr Portfolio auf einer Ausstellungsfläche von gut 105.000 m². Über 205.000 Besucher werden zur CMT 2011, der größten Publikumsmesse für Freizeit und Touristik in Europa, erwartet. Neben Reisewilligen spazieren auch Experten im Bereich Fremdenverkehr und Journalisten über das weitläufige Ausstellungsgelände der CMT auf der Messe am Stuttgarter Flughafen. Beinahe 100 Nationen sind vertreten und geben interessante Einblicke in die weltweit schönsten Urlaubsgebiete und zeigen die neuesten Trends in Sachen Touristik.

Natürlich ist auch „Good Old Germany“ ein Reisethema auf der diesjährigen CMT, denn die Bundesrepublik birgt mannigfache Ferienlandschaften und gilt daher als überaus vielseitiges Reiseland. In Deutschland werden Urlaubsträume Wirklichkeit, eine breite Palette herrlicher Ziele erwartet die Gäste – von der charmanten Universitätsstadt Konstanz am Bodensee über den sagenumwobenen Brocken im Harz und den renommierten Wintersportort Willingen im Sauerland bis hin zu reizvollen Kurorten wie Scheidegg im Allgäu oder das mecklenburgische Bad Doberan mit dem berühmten Ostseeheilbad Heiligendamm.

Facettenreiche Kultur und atemberaubende Naturschönheiten sowie das umfassende Angebot ansprechender Unterkünfte und Gastronomiebetriebe kennzeichnen Deutschland, sorgen für zufriedene Feriengäste und befördern die Bundesrepublik auf einen vorderen Rang unter den beliebtesten Reiseländern. Einheimische und ausländische Besucher fühlen sich in „Good Old Germany“ gleichermaßen wohl. Experten gehen davon aus, dass Deutschland auch in diesem Jahr seine Position verteidigen kann. Darauf bauen selbstverständlich auch die Aussteller, die deutsche Regionen und Angebote auf der CMT vertreten.

Die Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns und auch das neue Jahr 2011 hat längst begonnen, Zeit die Tage dazwischen Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die Kommenden zu werfen. Während die schönsten Weihnachtsgeschenke immer noch mit liebevollem Auge betrachtet werden und an die besinnliche Weihnachtszeit erinnern, fanden andere bereits in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr den Weg zurück ins Kaufhaus. Gemäß dem Ansturm in einigen Einkaufszentren gab es im letzten Jahr entweder sehr viele Geldgeschenke oder sehr „subjektiv gewählte“ Präsente. Eventuell freut sich Papa auch zum nächsten Weihnachtsfest über ein Paar Socken mit Homer Simpson Applikation und Mutti über die vollautomatische Küchenmaschine, welche den Teig nicht nur rührt, sondern auch knetet?

Womöglich wäre aber auch eine Urlaubsreise eine ideale Geschenkidee, vielleicht ein paar Tage Urlaub im Harz, Ferien am Bodensee oder Kurtage an der Ostsee? Deutschland bietet etliche interessante Urlaubsziele und wird sich gewiss auch im neuen Jahr als ansprechendes Reiseland etablieren. Zumal bereits jetzt mit Frühbucherrabatten gelockt wird! So mancher, den der Arbeitsalltag wieder eingeholt hat, studiert schon heute die Angebote. Wer im Übrigen zur zweiten Kategorie der Beschenkten gehört, sprich „sehr spezielle“ Gaben unter dem Weihnachtsbaum fand, sollte vielleicht prüfen, ob die eigene Wunschliste auch an die richtige Adresse versandt wurde. Zur Erinnerung: postalisch erreichbar ist der werte Mann mit Rauschebart und rotem Gewand in Himmelpfort – dem reizvollen Erholungsort im Norden von Brandenburg, herrlich gelegen in der Mecklenburgischen Seenplatte. Neben allerlei Weihnachtsgeschenken spielten in den vergangenen Tagen gleichfalls Raketen, Böller, Bowle und Sektkorken eine Rolle, womöglich auch Bleigießen, Konfetti und Vorsätze – nämlich gute! Der eine oder andere hat sich in der Silvesternacht bestimmt ein paar solche für 2011 vorgenommen.

Fahrlässig sollte mit diesen natürlich nicht umgegangen werden, aber Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut (zumindest laut Volksspruch) und im Richtfest der ersten Januarwoche verbleiben immerhin noch 360 Tage, um alle guten Vorsätze zu erfüllen und einige zu verwerfen… Ein Vorsatz für das neue Jahr könnte beispielsweise sein, im nächsten Urlaub Deutschland zu bereisen und die eigene Heimat (wieder) für sich zu entdecken. Schöne Ziele gibt es in großer Zahl, Interessantes für den Kulturfreund, den Naturliebhaber und den sportlich ambitionierten Urlauber.

Diese Woche ist es endlich soweit – das Weihnachtsfest rückt nicht mehr nur unaufhaltsam näher, sondern klopft gewaltig und unnachgiebig an die Pforte. In zwei Tagen schon bringt der Weihnachtsmann, das Christkind, der Nikolaus, Santa Claus, Father Christmas, Nikolo, Samichlaus – Namen gibt es schließlich viele – die guten Gaben. Selbstredend nur jenen, die das ganze Jahr hindurch fest an ihn geglaubt haben und ohne Tadel waren.

Doch Weihnachten steht natürlich nicht nur für zahllose Präsente, deshalb vermutlich auch der bekannte Spruch: „Weihnachten: Eine Zeit der Stille und Besinnung bis jemand auf die Idee kam, dass Geschenke sein müssen.“.
Im Übrigen: wenn eine bunt gemischte Gruppe von Menschen danach befragt wird, was sie genau mit dem Weihnachtsfest verbinden, könnten die Antworten kaum unterschiedlicher sein. Hier ist (nahezu) alles dabei, von den viel gelobten Geschenken über den geschmückten Weihnachtsbaum und romantisches Schneetreiben bis hin zum Chef, der einem die Festtage mit Bereitschafts- oder Schichtdienst „versüßt“. Ja, selbst der Kneipenbesuch kommt einigen beim Gedanken an die Weihnachtstage in den Sinn und zwar nicht, um den Weihnachtsstress bei einem Glas Wein oder Hochprozentigem zu vergessen, sondern um die besinnlichen Tage des Jahres in friedlicher Ruhe und im Freundeskreis zu verleben. Ähnlich sah dies wohl auch Sartre, der über Weihnachten einmal sagte: „Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.“

Unabhängig davon, wie jeder einzelne die kommenden Weihnachtstage verbringen möchte – ob in geselliger Runde beim Apres Ski im Allgäu oder in verträumter Zweisamkeit auf einer Berghütte im Schwarzwald oder im modernen Wellnesshotel am Bodensee oder eben mit der ganzen Familie in gemütlicher Runde in der Ferienwohnung im Harz – sollte diese besondere Zeit in vollen Zügen ausgekostet werden, ganz ohne Hektik, dafür mit viel Ruhe und Geduld und einem Lächeln auf den Lippen.

Ein Lächeln, das selbst dann noch anhält, wenn der Weihnachtsbaum zu klein oder zu krumm ausfällt, wenn der liebevoll geputzte Baum schlussendlich später doch nicht allein im Ständer hält und noch am Heiligen Abend voller Wagnis in jenen einbetoniert werden muss, wenn das letzte Geschenkpapier beim Verpacken des allerletzten Präsents schön mittig reißt, wenn Ente oder Gans mehr Ofenhitze abbekamen als eigentlich verträglich ist oder auch, wenn die liebe Verwandtschaft trotz getroffener Vereinbarung unter den Erwachsenen nicht zu bescheren mit vollen Geschenkesäcken eintrifft. Wie schon Herr Ringelnatz bemerkte: „Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“

In diesem Sinne wünschen auch wir besinnliche und frohe Festtage mit Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, aber auch einem Lächeln auf den Lippen, denn an mindestens zwei Feste erinnern sich die meisten vermutlich am besten: an jenes, das gemütlich im Kreise der Familie und in absoluter Perfektion vollzogen wurde (wobei dieses zugleich recht selten zu finden ist) und an jenes, bei dem so viel daneben ging, dass die Beteiligten vermutlich nicht im gleichen Jahr darüber lachen konnten, zumindest aber in allen Folgenden ;)

Der 3. Adventssonntag ist „überstanden“, schön heimelig mit Kerzenschein, Stollen, Gebäck, Kaffee, vielleicht ein Gläschen Punsch oder Glühwein. Und so langsam aber sicher lässt sich die Weihnachtszeit nicht mehr verleugnen, in den deutschen Städten strahlen Kaufhäuser und Weihnachtsmarktbuden um die Wette und buhlen um die Gunst der Bummelnden. Köstliche Orangen, zuckersüße Plätzchen, Weihnachtsschmuck, Glühwein, Kunsthandwerk und selbst flauschige Hausschuhe finden im Warenangebot ihren Platz und womöglich sogar unter dem Weihnachtsbaum.

Wer noch keine Geschenke für seine Liebsten gekauft, verpackt und versteckt hat, sollte sich nun sputen. Zahlreiche deutsche Städte und Regionen locken mit großen Einkaufszentren aber auch mit kleineren Geschäften und zu dieser Jahreszeit außerdem mit bunten, phantasievollen Weihnachtsmärkten.

Wer auf der Suche ist nach dem ältesten Weihnachtsmarkt von Deutschland, kommt nicht am Dresdner Striezelmarkt vorbei, denn jener feiert in diesem Jahr seine 576. Auflage und gehört damit zu den traditionsreichsten Märkten in der Bundesrepublik. Traditionelle Waren dürfen auf dem Striezelmarkt freilich nicht fehlen: vom Nussknacker und Räuchermann über schöne Plauener Spitze bis hin zum Weihnachtsschmuck aus Lauscha. Natürlich findet sich hier auch der originale Dresdner Christstollen.

Außergewöhnliches gibt es ferner in der nordrhein-westfälischen Mittelstadt Porta Westfalica. Das Besucherbergwerk und Museum Kleinenbremen lädt vom 17. bis zum 19. Dezember zu einem besonderen Spektakel ein – den Weihnachtsmarkt unter Tage. Ausgestattet mit festem Schuhwerk, warmer Kleidung und dem obligatorischen Schutzhelm können Gäste mehr als 50 Stände, Live-Musik, Lesungen und andere Auftritte in spezieller Atmosphäre bestaunen.

Ein „paar“ mehr Händler finden sich indes auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt ein, um ihre Waren feilzubieten. An den Adventswochenenden gibt es in der Altstadt mehr als 400 Stände, Handwerker und andere Künstler, die zum ausgelassenen Shoppen, Speisen, Genießen sowie Staunen anregen. Mit 21.000 m² ist der Spandauer Markt der größte in der Bundeshauptstadt Berlin und einer der größten in Europa. Das ein oder andere Geschenk findet sich sicher auch in den umliegenden Kaufhäusern und Geschäften.

Ein Abstecher in die Läden von Willingen im idyllischen Sauerland lohnt ebenso, denn das sonst vor allen Dingen als Wintersportort und schönes Urlaubsziel bekannte Willingen macht derzeit Jagd – Jagd auf Franzi! Franzi ist übrigens eine Holzgans, die bis zum Heiligen Abend in den örtlichen Geschäften „Unterschlupf sucht“. Als Finderlohn wird passenderweise eine Weihnachtsgans verlost und am 24. Dezember winkt echtes Gold. Doch nicht nur Franzi lockt zurzeit Besucher nach Willingen, sondern auch der riesige Adventskalender, der hinter seinen „Türchen“ einen Blick auf das reizvolle Willinger Umland birgt.

Genügend schöne Einkaufsmöglichkeiten stehen in Deutschland also bereit und sicher werden auch am kommenden Adventswochenende  noch einige kleinere und größere Geschenke über den Ladentisch gereicht und ihre Besitzer wechseln. Es wird auch höchste Zeit, noch ein paar mal Schlafen und dann steht schon der Weihnachtsmann oder eben die Weihnachtsfrau (freie Zeiteinteilung und Arbeitsplanung sind eben doch alles!) vor der Tür und zwar hoffentlich gut bepackt mit herrlichen Geschenken und keiner allzu großen Rute…das hängt davon ab, ob der Wunschzettel auch an die „richtige“ Adresse gesendet wurde.