So langsam hat sich Deutschland an die winterlichen Temperaturen gewöhnt, zumindest sind auf den deutschen Straßen zurzeit eingepackte Fußgänger und Pkws mit den obligatorischen Winterreifen zu sehen. Wohl dem der Letzteres als Fahrzeugführer rechtzeitig bedacht hatte, denn zeitweise waren Winterreifen sozusagen schwer erhältliches Luxusgut.

Natürlich ist die weiße Schneepracht, die vergangene Woche in Hülle und Fülle vom Himmel fiel, nicht für jeden ein Hochgenuss. Vor allem so manchem Fahrzeugführer drehen sich Kopf und Magen um, bei dem Gedanken an zugefrorene Türen (heißes Wasser soll hier helfen, aber dann bitte auch das zügige Abtrocknen nicht vergessen), an vollständig vereiste Scheiben, an glattes Kopfsteinpflaster und nicht geräumte Seitenstraßen.
Dennoch ist eine weiße Winterlandschaft genau das, was einige Menschen benötigen, um erst so richtig in Vorweihnachtsstimmung zu gelangen. Dann wirkt die Welt ein bisschen weniger hektisch, ein bisschen weniger laut und die erleuchteten Weihnachtsmärkte, die geschmückten Städte und Häuser noch ein bisschen freundlicher, ein bisschen gemütlicher.

Aber vor allen Dingen freuen sich die Kleinsten. Wie sollte es denn auch ohne „weiße Pracht“ fröhliche Schneeballschlachten und Schlittenfahrten geben?! Das Bauen von Schneemännern und das „Fertigen“ von Schneeengeln gestalten sich ohne Schnee zwangsläufig ebenfalls sehr schwierig. Und ehrlich gesagt, Glühwein schmeckt bei frostigen Temperaturen und Schneefall doch gleich viel besser. Leuchtende Augen also bei Klein und Groß.

Es ist sozusagen der ideale Moment, mehr Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen, womöglich auf einer interessanten Städtetour, präsentieren sich doch die deutschen Weihnachtsmärkte in Dresden, Nürnberg, Zwickau, Trier, Erfurt, Leipzig, München, Lübeck und anderen deutschen Orten so einladend.
Aber auch der Natururlaub in Deutschland ist zu dieser Jahreszeit überaus verlockend. Weiße Pracht beim Winterwandern durch den Bayerischen Wald, eine Pferdeschlittenfahrt im Harz, Langlauf im Allgäu, Eisstockschießen oder Schlittschuhlaufen auf einem gefrorenen Weiher und danach ein Glas Rotwein vor dem Kamin im Ferienhaus – so erholsam und ereignisreich kann der Winterurlaub in deutschen Landschaften sein.

Und wer so kurz vor Weihnachten keinen zusätzlichen Urlaub einreichen möchte – immerhin ist schon am nächsten Wochenende der dritte Advent, findet auch für den Wochenendtrip ein herrliches Reiseziel in der Bundesrepublik Deutschland. Die Winterreifen sollten inzwischen montiert sein…und falls nicht – auch die Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel ist in Good Old Germany gut ausgebaut…Fahrpreiserstattung der Bahn inklusive…

Wer hätte es gedacht?! Ende November und Schneefall in Deutschland! Und zwar nicht nur ein paar „kleine Flocken“, sondern vielerorts richtiges Schneetreiben mit „noch knackigeren“ Temperaturen. Wer gerade jetzt einige freie Tage genießen kann, stampft womöglich durch das herrliche Weiß oder über den Weihnachtsmarkt. Natürlich in dicken Wollsocken und bei Letzterem vielleicht mit einem Becher heißen Glühwein in der Hand – pardon, wohl eher im Handschuh.
Und wie sieht die Prognose für Weihnachten in diesem Jahr aus? So wirklich einig, scheinen sich die Wetterexperten nicht zu sein und 100% stimmige Vorhersagen gibt es für die gesamte Republik erfahrungsgemäß sowieso nicht. Wer sich sicher sein möchte, den heiligen Abend in weißer Pracht verleben zu können, und selbst nicht gerade im Wintersportgebiet Nummer eins lebt, hat gewiss schon längst den Weihnachtsurlaub gebucht.

Eventuell geht die Reise ja in den Bayerischen Wald, beispielsweise zum Großen Arber? Das ist der höchste Berg dieses Mittelgebirges. Mit fast 1.456 Metern hat er den Titel „König des Bayerischen Waldes“ auch durchaus verdient und sich darüber hinaus als bekanntes deutsches Wintersportgebiet etabliert.
Noch höher als der Große Arber präsentiert sich der Feldberg. Mit 1.493 Metern ist dieser die höchste Erhebung im schönen Schwarzwald und der Schwarzwald wiederum ist übrigens das größte zusammenhängende Mittelgebirge der Bundesrepublik.

Natürlich sind Bayerischer und „Schwarzer“ Wald nicht die einzigen interessanten Ziele für die Weihnachtsferien in Deutschland. Es gibt schließlich noch Fichtelgebirge, Harz, Ostsee, Nordsee, das Allgäu oder Urlaub in der Lüneburger Heide, denn nicht jeder Urlauber möchte quasi eine Schneefallgarantie für den Weihnachtsurlaub.

Der schönste Weihnachtsurlaub findet nämlich nicht zwangsläufig in der rustikalen Berghütte mit Kamin und Sauna und inmitten von viel, viel Schnee statt. Ebenso ist die Wellnesswoche im Luxushotel mit Hot Stone Massage, Tibetischer Ganzkörpermassage, Aromatherapie und Cleopatrabad in Hamburg, Bad Füssing, Dresden oder Bad Doberan eine denkbar erholsame Abwechslung zum heimischen Weihnachtsabend.

Wie nun jeder sein Fest auch gestalten mag – ein leckerer Weihnachtspunsch, ein bisschen „O Tannenbaum“ und liebe Weihnachtsmänner und Weihnachtsfrauen mit herrlich (sinnigen oder auch unsinnigen) Geschenken (Letztere dann aber bitte zumindest von Herzen) und die schön besinnliche Weihnachtsstimmung im winterlichen Deutschlandurlaub ist da – egal, ob auf der verschneiten Alm oder in der großstädtischen Luxussuite.

Nächstes Wochenende ist es soweit, der 1. Advent in diesem Jahr. Für die einen beginnt nun die schönste Zeit des Jahres – jene besinnlichen Vorweihnachtstage mit Plätzchenbacken, viel Kerzenschein, Tannengeruch und gemütlichen Adventsabenden. Nicht fehlen dürfen auch die ausgedehnten Shoppingtouren durch die weihnachtlich geschmückten Altstädte, Märkte sowie Einkaufszentren und das fröhliche Verpacken der neu erstandenen Waren, eben der späteren Geschenke.
Für andere wiederum beginnt hingegen bald die hektischste Zeit des Jahres. Der Einkauf wird zum Kraus, gerade wenn der oder die Beschenkte „einfach schon alles hat“. Wenn die Wahl zwischen geschlagener Tanne aus dem Wald (zweifelsfrei mit entsprechender Genehmigung!) und Plastikbaum aus dem Baumarkt einschließlich Duftspray noch nicht gefallen ist oder der liebevoll geknetete, geformte Plätzchenteig im Ofen statt eines lieblichen Zimtgeruches doch eher einen solchen nach verbrannter Sohle verströmt.

Egal zu welcher Kategorie man sich nun hinzuzählen möchte, so mancher träumt davon, Haus & Hof in der Vorweihnachtszeit zu verlassen und ein paar Tage zu verreisen. Nicht weit weg, eben einfach nur mal „raus“. Sei es um in einer deutschen Metropole wie Frankfurt, Nürnberg oder Berlin dem Konsum nachzugehen, also originelle Weihnachtsgeschenke für die Liebsten (oder sich selbst) zu finden und über den ein oder anderen hell erleuchteten Weihnachtsmarkt zu Bummeln. Oder andererseits um dem „Weihnachtsstress“ zu „entgehen“, beispielsweise in einer rustikal, aber komfortabel eingerichteten Berghütte, weit weg von Lärm, Hektik und den Stadtlichtern.

Dankbar können sicherlich beide Kategorien sein, nämlich dafür, dass die Bundesrepublik ein vielseitiges Urlaubsland ist. Ob pulsierende Großstadt mit allerlei Shoppingmöglichkeiten und buntem Kulturprogramm oder eben Beschaulichkeit in verträumten, idyllischen Landschaften – Deutschland zeigt sich facettenreich.

Plätzchenduft und Tannengrün – so langsam füllt sich die Luft über Deutschlands Städte und Gemeinden wieder mit diesen herrlichen Gerüchen, denn die besinnliche Weihnachtszeit steht quasi schon laut pochend vor der Tür. Lebkuchen und Stollen finden sich bereits seit Tagen in den Regalen deutscher Einkaufshäuser, der leuchtende Adventskranz schmückt schon bald die heimischen Tische und der ein oder andere stellt sich schon heute die verzweifelte Frage nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk für seine Lieben. Doch bevor der Weihnachtsstress richtig losgeht – hier sei an die hektischen Einkäufe und das Verpacken der Geschenke, das Backen und Kochen, Schmücken und Putzen erinnert – lassen es die meisten besinnlich angehen, oft mit dem Besuch eines Weihnachtsmarktes. Davon gibt es in Deutschland so einige – weitläufige, imposante aber auch kleine, heimelige.

Bald öffnen die Weihnachtsmärkte ihre Pforten und laden zum Staunen sowie Schlemmen ein und versetzen ihre Besucher natürlich ferner in diese besondere vorweihnachtliche Stimmung, sei es beim Genuss eines Glases Glühwein, beim Verzehr gebrannter Mandeln oder auch beim Kauf der fast überall angebotenen Bienenwachskerzen. Naschereien und Handwerkliches aber auch Besonderes erwartet die Besucher deutscher Weihnachtsmärkte. Eine reich geschmückte Tanne vor der wunderschön erleuchteten Altstadt vielleicht, ein Märchenwald für alle kleinen Gäste, eine gigantische Weihnachtspyramide oder ein wahres Meer aus Lichterketten.
So begeben sich vor allen Dingen an den nächsten Wochenenden und dann bis zum schönsten Fest des Jahres Einheimische und natürlich auch zahlreiche Touristen auf Streifzüge durch die deutsche Weihnachtsmarktlandschaft. Welcher Weihnachtsmarkt der Schönste in Deutschland ist, bleibt sicherlich eine Frage des Geschmacks.
Traditionell werden in diesem Zusammenhang insbesondere der Dresdener Striezelmarkt (ab dem 25. November) sowie der Münchner Christkindlmarkt (ab dem 26. November) und der Nürnberger Christkindlesmarkt (ebenfalls ab dem 26. November) genannt. Ein Grund könnte die lange Geschichte dieser Märkte sein, der Dresdner Striezelmarkt zum Beispiel wird 2010 zum 576. Mal auf dem Altmarkt zelebriert.

Doch nicht nur Dresden, München und Nürnberg bieten mit ihren herrlichen, traditionsreichen Weihnachtsmärkten lohnenswerte Ausflugsziele für die kommenden Tage im November und Dezember. Auch Köln, Dortmund, Leipzig, Bamberg, Trier, Erfurt, Hamburg, Lübeck, Essen, Wittenberg, Esslingen, Münster, Bernkastel-Kues und viele andere deutsche Städte und Orte locken mit ihren Weihnachtsmärkten.

Wer Weihnachten also partout nicht erwarten kann, findet vorab schon mal auf den deutschen Weihnachtsmärkten jene einzigartige, besinnliche Stimmung und verkürzt mit einem Besuch die Tage bis zum heiligen Abend auf reizvolle Weise. Zumal sich auf so manchem Streifzug nicht nur kulinarische Genüsse finden lassen, sondern eventuell außerdem das ein oder andere passende Geschenk für den Liebsten oder die Liebste.

Blick auf WeihnachtsmarktMarsberg, das ist eine kleine Stadt an der Diemel am östlichen Rande des Sauerlandes. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt die außerordentlich bedeutsame Geschichte der Stadt, so nannte ein Sauerländer Schriftsteller Marsberg die „an Alter und Geschichte ehrwürdigste Stadt unserer Heimat.”, denn der Stadtteil Obermarsberg hat große historische Bedeutung. Die alte sächsische Grenzfeste wurde 772 im Juni durch die Franken unter Karl dem Großen erobert. Heute zeugen die Stiftskirche, die Nikolaikirche, der Schandpfahl und Reste der Stadtmauer von der außergewöhnlichen Bedeutung Marsberg im Laufe ihrer mehr als 1200-jährigen Geschichte.

Doch es gibt noch ein anderes Wahrzeichen, das die Stadt mit einer Idee aus der heutigen Zeit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Auf einem der Berge über der Innenstadt steht der Bilsteinturm, ein weithin sichtbarer runder Turm, ein Wahrzeichen der Stadt.

So entstand vor etwas mehr als zehn Jahren die Idee: Der Turm soll die größte Adventskerze der Welt werden. Ein Team von Ehrenamtlichen packte den Turm in rote Tücher und setzte eine Flamme oben auf die Spitze. In der Adventszeit leuchtete die erste „Kerze“ jeden Abend über die Stadt. Das Vorhaben gelang, der Bilsteinturm landete als größte Adventskerze der Welt sogar im Guiness Buch der Rekorde. Da es in der Stadt noch mehrere prägenante Türme und Punkte gibt, blieb es nicht bei einer Kerze. Nach und nach kamen der Buttenturm in Obermarsberg, eine Kerze neben der Evangelischen Emmauskirche am Jittenberg und eine Kerze auf dem gegenüberliegenden Berg beim St.-Marien-Hospital hinzu. So entstand ein ganzer Adventskranz. Jedes Jahr am Samstag vor dem 1. Advent wird das Lichterfest gefeiert. Eine Gruppe von Jugendlichen geht jedes Jahr mit Fackeln zum Turm und zündet ihn bei Anbruch der Dunkelheit symbolisch an. Dazu werden in der Stadt Lieder gesungen. Besonders bei den Kindern beliebt ist das anschließende Steigenlassen roter Luftballons mit Wunderkerzen, so dass im Himmel über Marsberg die vielen, vielen kleinen Funken ein Lichtermeer bilden. Seit einigen Jahren folgt auf das Anzünden der Kerzen noch ein weiteres
Event in den Abendstunden.

Durch die Adventszeit leuchten nun seit einigen Jahren alle vier Kerzen jeden Abend über der Stadt. Zusammen mit der vom Gewerbeverein Marsberg initiierten Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt verbreiten sie weihnachtliche Stimmung.

Vom Donnerstag vor dem 1. Advent bis zum ersten Adventssonntag findet auf dem Kirchplatz in Marsberg außerdem der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Es entsteht ein gemütliches Dorf aus weihnachtlich geschmückten Holzhütten, an denen der Besucher alles rund um Weihnachten findet. Weihnachtsschmuck aus den unterschiedlichsten Materialien, viele Geschenkideen, natürlich Glühwein in mehreren Varianten und vieles für das leibliche Wohl stimmen die Besucher auf die kommende Adventszeit ein. Am Sonntag schaut voraussichtlich auch der Nikolaus bei den kleinen Besuchern des Marktes vorbei.

Ein Besuch in Marsberg lohnt sich also besonders am Samstag, dem 27. November, wenn das Lichterfest stattfindet und parallel das Weihnachtsdorf auf dem Kirchplatz zu einem Bummel einlädt.

In Sachen Fremdenverkehr konnte sich die Bundesrepublik Deutschland auch in diesem Jahr als beliebtes Urlaubsland durchsetzen, die ersten acht Monate von 2010 zeigten eine weitere Steigerung. Neben der großen Zahl einheimischer Urlauber konnte die Republik zudem viele Gäste aus dem Ausland begrüßen.

Zweit- und Drittreisen in den Herbst- und Wintermonaten lassen ferner für die restlichen Tage des Jahres 2010 eine positive Entwicklung erwarten und damit auf eine positive touristische Jahresbilanz Deutschlands hoffen. Bis zu drei Prozent mehr Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr könnten laut Experten bis Ende 2010 erzielt werden.

So ist es quasi selbstverständlich, dass Reiseveranstalter auf diese Entwicklung reagieren und sich beispielsweise mit speziellen Katalogen und Angeboten für den „Urlaub in Deutschland“ für das kommende Jahr rüsten. Hier entdecken Reiselustige die bedeutendsten Ferienziele der Republik in Hochglanzformat – vom malerischen Bodensee über den mystischen Harz und das idyllische Moselgebiet bis hin zu den beliebten deutschen Küstenabschnitten von Nord- sowie Ostsee.

Insbesondere die deutschen Großstädte sind gemäß Fachleuten gefragt und zwar nicht nur als ideales Ziel für Shoppingtouren, Partyvergnügen und Kulturabende, sondern auch im Bereich Businesstourismus. Denn für den Geschäftsalltag mit Vorträgen und Meetings ist Deutschland gleichfalls ein geschätzter Standort. Pflichtbewusst, disziplinär und sehr gut ausgebildet passt zu den Anforderungen im Geschäftsleben. Zugleich präsentiert sich Deutschland als reizvolles Ziel für private Aufenthalte Dank schöner Landschaften, umfangreichem Freizeitangebot und ansprechenden Quartieren mit hoher Servicequalität.
Zukunftsorientiert ist der deutsche Tourismus außerdem! Dies bewies kürzlich das bayerische Idyll im Allgäu – Oberstaufen. Der Markt im Landkreis Oberallgäu mit den gut 7.200 Bürgern ist seit wenigen Tagen als erste deutsche Ortschaft auf Googles Dienst „StreetView“ „live und in Farbe“ zu bewundern.

Das touristisch geprägte Oberstaufen kann bislang pro Jahr über eine Million Übernachtungen registrieren – bisher! Denn die Verantwortlichen sehen in diesem Dienst des Internetriesen positive touristische Aspekte: erst einmal bequem von zu Hause am eigenen PC schauen, wie schön es doch im Allgäu ist – speziell in Oberstaufen, um dann gezielt mit der Urlaubsplanung zu beginnen. Ziel? Oberstaufen – schließlich sieht es im „StreetView“ sehr einladend aus und macht zweifelsohne Lust auf „reale“ Ferien!

Heute spart die Welt – das zumindest suggeriert der Begriff „Weltspartag“, welcher 1924 im italienischen Mailand auf dem ersten Internationalen Sparkassenkongress beschlossen wurde und seither am 31. Oktober begangen wird. In der Bundesrepublik Deutschland und auch in anderen Ländern findet dieser Aktionstag tatsächlich aber schon am letzten Werktag vor dem 31. Oktober statt, sprich heute am Freitag, den 29. Oktober.

Interessant ist, dass die Sparquote in Deutschland vergleichsweise hoch ist, vor allen Dingen in diesem Jahr. Dabei werden die deutschen Bundesbürger vergleichsweise auch nur von der chinesischen Bevölkerung „übertrumpft“. Sparen liegt in Deutschland im Trend! Und für was löchern die Deutschen ihren Sparstrumpf? Für den Urlaub! Urlaub ist gewiss nicht das einzige Argument, das Sparschwein zu plündern. Doch der Urlaub führt die Liste, die außerdem den Erwerb von Wohnung bzw. Haus, Altersvorsorge und berufliche Vorsorge (sowohl die eigene als auch die der Nachkömmlinge) umfasst, an.

Dabei ist vor allem bei deutschen Autofahrern der Urlaub in der Heimat beliebt und das noch vor Italien! Reizvolle Ziele, wie beispielsweise die Mecklenburgische Seenplatte, Oberbayern oder die deutschen Küstenregionen, gibt es in Hülle und Fülle. Die Heimat besticht mit vielen unterschiedlichen Landschaften – verständlich also, dass Deutschland ein geschätztes Ziel für Camper, Wander- und Radfreunde ist. Herrliche Natur und ein gut ausgebautes Wegenetz, das neben kurzen Routen auch interessante Weitwanderstrecken einschließt, erwartet die Urlauber in Deutschland. Gleichfalls definiert sich die Bundesrepublik als ideales Urlaubsziel Dank der reichen Geschichte, den architektonischen Perlen und allerlei kulturellen Höhepunkten.

Zwischen der romantischen Idylle, zum Beispiel im geheimnisvollen Schwarzwald, und dem pulsierenden Nachtleben in deutschen Metropolen wie Berlin oder der Bankenstadt Frankfurt liegt scheinbar nur ein „Katzensprung“. Ein weiteres Argument für Ferien in der Heimat, viele sehenswerte Ziele befinden sich quasi „vor der eigenen Haustür“.
Wer den stressigen Alltag nicht auf ausgedehnten Wandertouren oder bei anderen sportlichen Aktivitäten, beim Museumsbesuch, einer Schlossbesichtigung oder auf traditionellen Festen hinter sich lassen kann, entdeckt indes womöglich lieber die erstklassigen Wellnessbetriebe in Deutschland. Denn auch in Sachen Wohlfühl- und Relaxurlaub präsentiert sich die Republik als ansprechendes Feriengebiet.

Und Sparen fällt im Übrigen ja bekanntlich einfacher, wenn ein lohnenswerter Grund vorliegt, ein Urlaub in Deutschland wäre gewiss ein solcher…zum Glück gibt es wieder verschließbare Spardosen. Ansonsten sehe es um die armen Sparschweine schlecht aus, denn schließlich ist Deutschland das ganze Jahr hindurch ein verlockendes Reiseziel.

Auf der Liste der beliebtesten Feriendestinationen in Deutschland darf ein Fleckchen auf der Karte definitiv nicht unerwähnt bleiben – der Bodensee, auch genannt das Schwäbische Meer. In außergewöhnlicher Lage, nämlich beim Grenzpunkt dreier Staaten – Deutschland, Schweiz und Österreich – sowie nahe dem Fürstentum Liechtenstein erstrecken sich Obersee, Untersee sowie Seerhein und bilden den als Urlaubsziel viel geschätzten Bodensee.
Auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befindet sich mit über 170 km ein Großteil der Uferstrecke des Bodensees, diese Fläche teilt sich auf die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg auf. Am deutschen Bodenseeufer entdecken Feriengäste sehenswerte Ortschaften wie zum Beispiel Konstanz – Universitätsstadt und größte Stadt am Schwäbischen Meer, Radolfzell, Überlingen, Meersburg, die Messe- und Zeppelinstadt Friedrichshafen oder auch Lindau, bekannt für die auf einer Insel gelegene Altstadt.

Doch nicht nur an seinen Ufern bietet der Bodensee allerlei Anziehungspunkte, im Bodensee-Hinterland locken beispielsweise die „Stadt der Türme und Tore“ Ravensburg, Meckenbeuren als Ziel für Freizeitparkfreunde (Ravensburger Spieleland) und Kempten im Allgäu – eine der ältesten Städte der Republik. Darüber hinaus gehören natürlich die bekannten Bodenseeinseln Mainau und Reichenau zu den Highlights der Ferienregion im Alpenvorland.
Neben zahlreichen kulturellen Attraktionen offeriert die Bodenseeregion allerhand sportliche Aktivitäten, dabei steht der See selbst als Eldorado für Wassersportler im Mittelpunkt. Ferner fühlen sich Wanderer, Radfahrer und Reiter auf den gepflegten Strecken der Ferienlandschaft überaus wohl. Ein Streifzug durch die beeindruckende Natur offenbart interessante Einblicke in die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Bodenseegebietes und gewährt zudem Abstand vom stressigen Alltag. Aber auch die Fahrt mit einem Zeppelin oder eine Schifffahrt auf dem Schwäbischen Meer versprechen unvergessliche Urlaubseindrücke.

Nicht zuletzt punktet der Bodensee mit seinem milden Klima, das wiederum den Wein- und Obstbau belebt, natürlich aber auch den Urlaubern herrliche Ferientage beschert. Damit ist der Bodensee, der weiterhin an seinen Schweizer und Österreichischen Ufern Sehenswürdigkeiten birgt, ein interessantes Ziel für den nächsten Deutschlandurlaub.

Wer vom stressigen Alltag abschalten möchte, wählt in aller Regel entweder den gemütlichen Badeurlaub – beliebt sind hier die Ostsee- und Nordseeküste aber auch die herrlichen Seen der Bundesrepublik-, den erholsamen Aufenthalt in einem erstklassigen, deutschen Wellnesshotel oder den Wanderurlaub durch reizvolle Mittelgebirgsregionen wie dem Schwarzwald.

Selbstredend geht es auch ganz anders, zum Beispiel: eine Station in einem deutschen Kloster. Die Seele mal wieder baumeln lassen, zur inneren Ruhe zurück finden, fernab vom hektischen Berufsleben, oder den Alltag in einem Kloster einfach selbst miterleben – es gibt verschiedene Gründe, weshalb sich immer mehr Menschen für eine „Auszeit“ im Kloster entscheiden. Etwa 300 Abteien in Deutschland ermöglichen den zeitweiligen Rückzug hinter Klostermauern und gewähren dabei einen interessanten Einblick in das Klosterleben, bieten zugleich Gespräche, Vorträge, Unternehmungen sowie Zeit für sich selbst und Inspiration.

Ein reichhaltiges Angebot offeriert zum Beispiel die Benediktinnerabtei Maria Laach, gelegen am Laacher See und in der faszinierenden Eifel. Neben der eindrucksvollen Abteikirche in der malerischen Naturlandschaft gehören zum Komplex unter anderem diverse Kunstwerkstätten, eine Gärtnerei sowie eine Obstanlage. Das Seehotel befindet sich in unmittelbarer Umgebung zur Kirche und der Abteianlage.
Ähnliche Angebote präsentieren darüber hinaus die Abtei auf der Insel Frauenchiemsee in der bayerischen Gemeinde Chiemsee, die Abtei Münsterschwarzach im bayerischen Schwarzach am Main, das Kloster Drübeck am Rande des Harzes und das Kloster Arenberg im rheinland-pfälzischen Koblenz, um nur einige zu nennen.

Und wer sich nicht für ein klösterliches Leben im Deutschlandurlaub begeistern kann, findet deutschlandweit etliche andere, attraktive Beherbergungsbetriebe – vom Top-Hotel über die heimelige Pension bis hin zum Ferienhaus – und besichtigt die sehenswerten Klosteranlagen in Deutschland eben im Rahmen eines interessanten Tagesausflugs.
Im Übrigen sind Klöster nicht die einzigen Anziehungspunkte, die Deutschland als vielseitige Feriendestination zu bieten hat, in der schönen Bundesrepublik gibt es nämlich noch viel, viel, viel mehr zu entdecken…

Sicherlich – beim Gedanken an Brandenburg, dem flächenmäßig fünftgrößten Bundesland in Deutschland, fällt den meisten gewiss zuallererst Potsdam als reizvolles Urlaubsziel ein. Die Landeshauptstadt von Brandenburg ist weithin bekannt für ihre, teilweise von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnete, Kultur- und Architekturlandschaft. Schloss Sanssouci – gerühmt als preußisches Versailles – gehört unter anderem zu den Glanzpunkten Potsdams. Aber auch andere brandenburgische Städte laden zum erholsamen und interessanten Deutschlandurlaub ein, beispielsweise Neuruppin.

Neuruppin – gern als Fontanestadt bezeichnet – liegt als Kreisstadt von Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten Brandenburgs und zählt zu den flächengrößten Städten der Bundesrepublik. Den Beinamen erhielt Neuruppin als Geburtsstadt des deutschen Literaten Theodor Fontane, der in seinen Werken auch Bezug auf seine Heimat – Brandenburg – nahm. Neben dem Geburtshaus des Künstlers erinnert auch ein Denkmal an den bedeutenden Neuruppiner.

Ein weiterer Sohn Neuruppins ist der renommierte Architekt Karl Friedrich Schinkel, geehrt von Fontane in einem Werk als wichtigster Mann von Ruppin. Von Schinkel stammen unter anderem die Entwürfe für die St. Nikolaikirche in Potsdam und auch ihm wurde ein Denkmal gewidmet.

Darüber hinaus besitzt Neuruppin, bestehend aus der Kernstadt und mehreren Ortsteilen, mit der Klosterkirche St. Trinitatis – dem Wahrzeichen der Fontanestadt, dem zentral im Stadtkern gelegenen Alten Gymnasium und der Neuruppiner Pfarrkirche als Veranstaltungsstätte, dem Tierpark, der Seepromenade und dem außergewöhnlichen Tempelgarten mehrere sehenswerte Anziehungspunkte.
Das städtische Museum, untergebracht in einem imposanten Bürgerhaus, gibt Einblicke in die Historie von Neuruppin, darunter auch in die Bilderbogenproduktion, welche die Stadt im 19. Jahrhundert zum Mittelpunkt jener in Deutschland machte. Selbstverständlich wird auch hier auf die großen Söhne Neuruppins verwiesen. Des Weiteren laden ein Handwerksmuseum, das Waldmuseum Stendenitz am Zermützelsee – eines der ältesten dieser Sorte in der Republik – und das Forstmuseum Alt Ruppin zum Besuch ein.

Und auch ein Einkaufsbummel durch die Altstadt, eine Fahrt auf dem Ruppiner See oder eben eine Wanderung durch die von Fontane so hoch gelobte Landschaft gestalten den Urlaub im brandenburgischen Neuruppin abwechslungsreich. Damit ist Neuruppin – neben Potsdam und anderen Städten und Ortschaften Brandenburgs – ein schönes Ziel für den nächsten Urlaub in Deutschland.